Heartstormy Cairn Terrier
HeartstormyCairn Terrier

Erziehung

Oftmals ist leider immer noch das Gerücht im Umlauf, dass man einem Terrier keine 100 Prozentige Gehorsamkeit abverlangen kann. Das ist so aber nicht ganz richtig, wenn man überhaupt einem Hund egal welcher Rasse,  eine 100 prozentige Gehorsamkeit abverlangt, dann kann ich von meinem Terrier dasselbe erwarten, wie von einem anderem Hund! Es liegt nicht an der Rasse, ob ein Hund gut im Gehorsam steht, sondern an seinem Halter. Natürlich sind einige Rassen aufgrund ihres Triebes oder anderen charaketerlichen Rassemerkmalen etwas schwerer oder leichter zu erziehen. Der Cairn Terrier wird leider aufgrund seiner Größe oft unterschätzt, er bildet damit aber nicht die Ausnahme. Vor allem der Jack Russel wird oft verkannt, mit seiner hohen Agilität ist er kein Hund, der in eine unsportliche Familie oder zu alten nicht mehr mobilen Leuten passt! Aufgrund mangelnder Information, landet er leider all` zu oft in Notorganistionen. Nicht ganz so dramatisch, aber dennoch damit zu vergleichen, sieht es bei den sehr sportlichen Cairn Terriern aus. Der Cairn ist zwar sehr anpassungsfähig, um aber einen ausgelasteten und freundlichen Vertreter seiner Art zu haben, ist es notwendig mit ihm zu arbeiten. Ich vertrete die Meinung, wenn man nicht bereit ist, sei es zeitlich oder finanziell 2 mal in der Woche eine Hundeschule zu besuchen, ist der Cairn Terrier wohl die falsche Rasse! Mit gutem Sachverstand, Konsquenz und Geduld ist der Cairn Terrier zu beeindruckendem Gehorsam fähig!! Sicher ist das oft frustrierend, wenn vor allem Anfangs alles sehr schleppend voran geht. Doch es lohnt sich hartnäckig zu bleiben und weiter zu machen! Mit dem Kauf eines Hundes übernehmen sie eine sehr große Verantwortung. Für Sie ist er ein Teil Ihres Lebens, doch Sie sind das Leben Ihres Hundes! Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, genügt es nicht, Ihren Liebling mit leckeren Häppchen zu verwöhnen und ihm mit Streicheleinheiten Aufmerksamkeit zu schenken. Ein bekannter Hundetrainer beschrieb, um gemeinsam mit seinem Hund glücklich zu sein, sind drei Dinge chronologisch absolut einzuhalten:

 

1.Bewegung

2.Disziplin

3.Zuneigung

 

Die Erziehung Ihres Cairn Terriers beginnt schon bei seinem Züchter, in dieser Zeit lernt Ihr Schützling erst einmal alle wichtigen Regeln, im Leben innerhalb eines Rudels, diese Aufgabe übernimmt vorallem die Mutter, der Welpen, wer das Erziehungsverhalten einer Hundemutter schon einmal beobachtet hat, wird wohl mit Erschrecken festgestellt haben, dass die Mutter nicht nach Belohnungsverfahren vorgegangen ist! Die Erziehung der Kleinen geschieht sehr konsequent und autoritär! Häufig haben sogar wir als Zuschauer Mitleid, mit den Kleinen, wenn sie bei geleisteter Erziehung, seitens der Mutter, plötzlich anfangen zu schreien. Ein gutes Beispiel ist auch das Erlernen der Beißhemmung: Ein Welpe beißt seinem Geschwisterchen in das Ohr, bis er schreit, daraufhin wird sein Geschwisterchen dasselbe bei ihm tun und der Hund hat gelernt, dass schreien Schmerz signalisiert und ihm ebenwertige Schmerzen wiederfahren könnten! Gut sozialisierte Hunde haben also bereits im sehr frühen Welpenalter einiges gelernt.

 

Jetzt liegt es an Ihnen, wie Sie weiter fortfahren. Dabei ist es auch für erfahrene Hundebesitzer wichtig eine Welpenschule aufzusuchen, um die Sozialisierung weiter zu vertiefen. Nach der Welpenschule ist es auch weiterhin sehr empfehlenswert Junghundekurse und Grunderziehungskurse zu besuchen! Auch Hundesport sollte in erster Linie nicht zur Trophäenjagd genutzt werden, sondern eine artgerechte Auslastung gewährleisten und die Mensch-Hund Beziehung weiter stärken, da ist der sportliche Erfolg eigentlich bloß eine schöne Nebensache! 

 

Häufig bekomme ich auch zu hören, dass kleine Hunde ja auch gar nicht so gut erzogen sein müssten, da man solche ja einfach aufgrund ihrer Größe besser kontrollieren könnte! Dazu muss man natürlich sagen, dass dieses Hirngespinst für mich großen Schwachsinn darstellt! Auch ein kleiner Hund, kann großen Schaden anrichten, klar könnte ich meinen kleinen Hund jetzt ein Leben lang an der Leine führen, um befürchteten Schaden so auszuweichen, aber das halte ich für eine sehr bedenkliche Alternative. Ein Hund muss sich frei bewegen können, schnuppern und um auch weiterhin die sozialen Strukturen zu bewahren, mit Artgenossen spielen können und da wiederum genügt es nicht, ihn zwei Mal in der Woche, auf dem Gelände der Hundeschule, mit seinen "Freunden" für eine halbe Stunde über den eingezäunten Platz zu scheuchen!

 

Über den mehr oder weniger stark ausgeprägten Jagdtrieb des Cairn Terriers, sollte man sich vor Anschaffung bewusst sein und sich ausreichend darüber informieren, ihn rechtzeitig kontrollieren zu können! Man wird diesen angeborenen Trieb nicht aberziehen können, aber man kann ihn sehr gut kontrollieren, auch das bedeutet für Sie viel Geduld und Arbeitsaufwand! 

 

Wie Sie dem Geschriebenen entnehmen können, ist es bestimmt nicht einfach einen Terrier zu erziehen und verlangt wirklich viel Ausdauer Ihrerseits, aber dem sollten Sie sich vor der Anschaffung bewusst sein und sicherstellen, dies` gewährleisten zu können!!

 

Wir sind sehr offen neuen Erziehungsmethoden gegenüber, können jedoch aufgrund langjähriger Erfahrung behaupten, dass ein Terrier im Alltag und auch bei sportlichen Ambitionen genauso viel Leistung erbringen kann, wie jede andere Rasse, allerdings auch nicht nur mit dem Belohnungsverfahren! Ein neuer Trend ist die antiautoritäre Erziehung des Hundes "Positiv bestärken-sanft erziehen." Dieser Trend hört sich toll an und hat zahlreiche Anhänger, für mich entspricht diese Art ein Hund zu erziehen, nicht der natürlichen Erziehung, der Hunde untereinander!! Keineswegs kann ich es ausstehen ein Hund durch Schmerz etwas ein zu konditionieren. Aber für mich ist es sehr Erfolgsversprechend, dem Hund bei negativem Verhalten Druck zu geben, ihm eine Alternative zu bieten und diese bei exakter Ausführung zu bestätigen. Ich nenne diese Art zu erziehen "Zuckerbrot und Peitsche" nach all` meiner Erfahrung, kommt diese Erziehungsart der natürlichen Erziehung, der Hunde untereinander am nächsten. Keineswegs brauchen Sie fürchten, dass Vertrauen ihres Hundes, durch artgerechte Sanktionen zu zerstören. Im Gegenteil, Ihr Hund wird Ihnen für Ihre Konsequenz danken und Sie als starke/n Rudelführer/in wahrnehmen und sich so entspannt an Ihre sicheren Anweisungen halten!

 

Die Erziehung ihres Hundes, endet am letzten Tag, seines irdischen Leben. Ein gut erzogener Terrier ist ein treuer Wegbegleiter, wird überall gerne gesehen und verspricht aufregende, lustige und berührende Momente.  

Kontakt

Ursula & Charline Bombosch

Händelstr.47

44627 Herne

02323 / 62432

charlie91@hotmail.de

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Oje ich seh`ein Streifenhörnchen auf uns zukommen!!

Show,-und Turnierplanungen

Im Moment noch nichts geplant :-)

 

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